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Interview Mit Wildlife-Fotograf Simon D'Entremont

WER BIST DU UND WAS FOTOGRAFIERST DU AM LIEBSTEN?

Mein Name ist Simon d’Entremont und ich lebe in Nova Scotia, Kanada. Am liebsten fotografiere ich Wildtiere. Besonders angetan haben es mir Vögel, aber ich verbringe auch viel Zeit in Afrika, um die beeindruckende Tierwelt dort festzuhalten – vor allem Großkatzen und andere große Säugetiere. Außerdem gibt es dort eine unglaubliche Vielfalt an Vögeln, die meiner Meinung nach oft unterschätzt wird.

WIE BIST DU ZUR FOTOGRAFIE GEKOMMEN?

Ich habe ursprünglich mit Astrofotografie und Astronomie angefangen, weil ich es liebe, die Milchstraße, Galaxien und Sterne zu fotografieren. Ich besitze auch heute noch ein Teleskop und spezielle Astrofotografie-Kameras mit Kühlung und anderen Funktionen, die ideal für extrem lichtschwache Motive am Nachthimmel sind.

WAS IST DEIN PERSÖNLICHES LIEBLINGSFOTO UND WARUM?

Eines meiner absoluten Lieblingsfotos zeigt den Atem singender Vögel – insbesondere einen singenden Rotflügel-Stärling. Dieses Foto war auch das Thema meines ersten YouTube-Videos und damit der Start meiner YouTube-Karriere, wofür ich sehr dankbar bin. Das Video wurde unglaublich gut aufgenommen, und die Menschen scheinen meine Inhalte wirklich zu mögen. Mir macht es große Freude, sie zu produzieren. Besonders schön war, dass ich zeigen konnte, wie man dieses Foto aufnimmt – also den Atem eines singenden Vogels an einem kalten Morgen sichtbar zu machen. Dieses Bild ist wahrscheinlich das, für das ich am bekanntesten bin.

WELCHER TIPP HAT DIR AM MEISTEN GEHOLFEN, DEINE FOTOGRAFIE ZU VERBESSERN?

Der beste Tipp für mich war, Wildtiere auf Augenhöhe zu fotografieren. Das sorgt für viel intimere Bilder, lässt den Hintergrund stärker verschwimmen und hebt das Motiv besser hervor. Man bekommt einen ganz anderen, intensiveren Einblick in das Leben der Tiere, wenn man sie aus derselben Perspektive fotografiert, aus der sie selbst die Welt sehen.

WELCHE KAMERA UND WELCHES OBJEKTIV NUTZT DU AM HÄUFIGSTEN?

Als Wildlife-Fotograf ist mein Lieblingsobjektiv ein großes Super-Tele-Festbrennweitenobjektiv – das Canon RF 600 mm F4. Ich nutze es mit einer Canon R5 oder einer Canon R5 II, die aktuell meine bevorzugten Kameras sind. Sie bieten eine sehr hohe Bildrate von 12 Bildern pro Sekunde mit mechanischem Verschluss und 20 bis 30 Bildern pro Sekunde mit elektronischem Verschluss. Außerdem verfügen sie über eine hervorragende Augen-Erkennung für Wildtiere, eine großartige Bildqualität und mit 45 Megapixeln genügend Auflösung, um meine Fotos bei Bedarf zu croppen – was in der Wildlife-Fotografie ziemlich häufig vorkommt.

WAS MAGST DU AN DEINER HAUKLAND JACKE?

Meine Haukland-Jacke ist vor allem wegen ihres Drei-Schichten-Systems großartig, das sich je nach Wetter flexibel anpassen lässt. In der Wildlife-Fotografie sind wir ständig draußen unterwegs, und das Wetter kann sich sehr schnell ändern. Da ist es extrem wichtig, Kleidung in Schichten tragen zu können, um sich jederzeit an die aktuellen Bedingungen anzupassen.

HAST DU EIN „FOTOGRAFISCHES TRAUMPROJEKT“ ODER ZIELE FÜR DIE NÄCHSTEN JAHRE?

Mein Ziel für das kommende Jahr ist es, in der Wildlife-Fotografie häufiger mit einem weiteren Bildausschnitt zu arbeiten und mehr Umgebung in meine Fotos einzubeziehen. So möchte ich stärkere Geschichten erzählen, statt immer nur enge Porträts meiner Motive aufzunehmen. Das ist, glaube ich, eine typische Schwäche in der Wildlife-Fotografie: Wir freuen uns so sehr, ein Tier zu finden, es scharf im Bild zu haben und überhaupt fotografieren zu können, dass wir manchmal grundlegende Kompositionsregeln und fortgeschrittenere fotografische Techniken aus den Augen verlieren.